Sitemap

Impressum

Links

Kontakt



ABR für Kinder mit einem erhöhten Risiko von Entwicklungsstörungen (Frühgeburt, Mehrfachgeburt oder Geburt mit Komplikationen)


Bei einer großen Anzahl von Kindern die als Früh- oder Mehrfachgeburt zur Welt kommen, wird später die Diagnose: ICP - Infantile Zerebralparese gestellt. Mittlerweile bilden Patienten mit Zerebralparese und anderen Schaden des zentralen Nervensystems die absolute Mehrheit von ABR Patienten weltweit.

Bei solchen Patienten war eine volle Ausreifung der körpereigenen Systeme im Mutterleib nicht gegeben. Dieser Mangel zeigt sich oft in Entwicklungsstörungen, nicht zuletzt im Bereich der motorischen Entwicklung. Auch wenn ein Kind mit Geburtskomplikationen zur Welt kommt, steigt das Risiko eines Gehirnschadens erheblich, und auch hier muss man mit Entwicklungsverzögerungen rechnen.

Leider werden solche Fehlentwicklungen oft viel zu spät diagnostiziert. Schon nach Vollendung des ersten Lebensjahres steigt der für eine Rehabilitation notwendige Aufwand um ein Mehrfaches, egal ob mit oder ohne ABR. Nach Ablauf dieser Zeit sind in der Regel nicht nur deutliche strukturelle Deformationen aufgetreten, die behoben werden müssen, damit funktionelle Verbesserungen erzielt werden können, sondern eine wichtige Phase für die Entwicklung des Bewegungsapparats ist bereits abgeschlossen. Dagegen sind die Plastizität und das Veränderungspotential körpereigener Systeme in den ersten Lebensmonaten vergleichsweise sehr groß.

Im Wesentlichen bewirkt die ABR Therapie eine Stärkung und gezielte Steuerung der körpereigenen plastischen Gestaltungskräfte. Angewendet während der ersten Lebensmonate, verstärkt die Behandlung nicht nur die pneumatische Kapazität der Lunge, sondern auch die biomechanischen Qualitäten der inneren Organe. Die gesamten Körperfunktionen werden maßgeblich verbessert. Die ABR-Therapie leistet eine wesentliche Unterstützung für die Ausreifung der inneren Systeme und schafft die besten Voraussetzungen für eine bestmögliche Weiterentwicklung des Kindes.

Dank der hohen Genauigkeit der ABR-eigenen Evaluierungsmethoden ist es bereits in den ersten Lebenstagen möglich, das erhöhte Risiko bei einem Säugling festzustellen und geeignete Anwendungen anzugeben.

Insbesondere bei beatmeten Kindern sind einige Symptome auch für die Eltern frühzeitig erkennbar:

- abnormer Muskeltonus (sowohl Hyper-, als Hypotonie)
- paradoxe Atmung
- Apathie (begrenzter oder fehlender Bewegungsdrang)
- Irritabilität

Dringend empfohlen sind hier prophylaktische ABR-Maßnahmen um folgenden, häufig erst später auftretenden, Symptomen vorzubeugen:

- Bewegungs- und Haltungsstörungen
- Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
- Unkontrollierte und unwillkürliche Bewegungsabläufe
- Mangelnde Kontrolle der Mimik, häufiges Grimassieren
- Krampfanfälle (Epilepsie)
- Hör-, Sprach- und Sehstörungen
- Augensymptome (Schielen)
- Schluckbeschwerden, Speichelausfluss





Home